Kurz vor Weihnachten lud das IPZ zum Adventscafé ein. Während der digitalen Veranstaltung wurden aktuelle Herausforderungen wie Städtepartnerschaften mit Ländern in Kriegs- oder Konfliktsituationen, die Europawahl 2024 und die Wahlbeteiligung, Erstwählermobilisierung und Finanzierungsproblemen besprochen.

Bei guter Stimmung mit Café und Plätzchen berichten die Teilnehmenden von Ihren Erfolgen im Jahr 2023 und die Wünsche und Sorgen für das kommende Jahr.

Save the Date! Das nächste Netzwerktreffen mit anschließender Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, den 29. Februar 2024 in Bergkamen (Rathaus) ab 13:00 Uhr statt. Die Einladung folgt demnächst.

 

 

10.03.2023

Bestätigung und Erweiterung des Vorstandes um Vorsitzender Sascha Solbach

 

Hürth (ipz). Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. lud am 9. März zur digitalen Mitgliederversammlung ein. Die Mitglieder des bundesweit agierenden Vereins legten die zukünftigen Schwerpunkte als beratende Institution für die Multiplikatoren der Städtepartnerschaftsbewegung und den europäischen Integrationsprozess fest. Kernpunkte bleiben Jugendbeteiligung, Akquise von Akteuren und Aufklärung über die weltweite Twinning-Bewegung.

Die Mitglieder im IPZ e.V. stehen seit Jahren vor wachsenden Herausforderungen, denn die Corona-Pandemie war sehr belastend für die Partnerschaftsbewegung, da grenzüberschreitende Projekte nur sehr eingeschränkt möglich waren.

„Um Vorurteile und Konflikte zu vermeiden, ist das Zusammenkommen und der Austausch mit Menschen aus verschiedenen Ländern wichtig“, erklärt Sascha Solbach, Bürgermeister der Stadt Bedburg (NRW) und frisch bestätigter Vorsitzender des Vereins. Die Bedeutung der Städtepartnerschaftsvereine, der Kommunen und Schulen für den Frieden ist immens. Seit vielen Jahrzehnten sind die Multiplikatoren der lokalen Ebene um diese Freundschaften und den Frieden bemüht, allerdings ist dies ein ewiger Prozess. Aktuelle Veränderungen in Europa und der Welt können jederzeit den Status quo gefährden und die Beziehungen um Jahrzehnte zurückwerfen. Deshalb setzt sich das IPZ seit über drei Jahrzehnten für die Völkerverständigung und das Miteinander ein. Mit Aufklärung, Informationsveranstaltungen und Beratungsangeboten werden die Bemühungen der Akteure an der Basis unterstützt.

Im Rahmend der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Bestätigt im Amt wurde Sascha Solbach als Vorsitzender. Marijke Mulder, Bildungskoordinatorin bei Femnet e.V. und wohnhaft in Köln (NRW) wurde in ihrem Amt als Stellvertreterin bestätigt. Friedrich Löhr, Partnerschaftsbeauftragter der Kolpingstadt Kerpen (NRW) übernimmt weiterhin das Amt des Schatzmeisters. Ergänzt wird der geschäftsführende Vorstand um die BeisitzerInnen Ricarda Kerl aus Ingelheim (RP), Isabell Kurz aus Wetzlar (HE) und Sarina Pfründer aus Sulzfeld (BW).

Die ordentlichen Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, den 9. März 2023 um 16.00 Uhr statt.

 

Tagesordnung

  1. Begrüßungsansprache Sascha Solbach, Vorsitzender des IPZ
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
  3. Wahl eines Protokollführers
  4. Genehmigung der Tagesordnung
  5. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2022
  6. Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022
  7. Kassenbericht für das Jahr 2022 mit Bericht der Rechnungsprüfer
  8. Aussprache über die Berichte
  9. Entlastung des Vorstandes
  10. Neuwahl des Vorstands und der Rechnungsprüfer
  11. Ausblick und Verschiedenes

 

Die Tagung findet als digitale Veranstaltung statt. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 07.03.2022 (bitte formlos per E-Mail).

Anträge, die auf die Tagesordnung genommen werden sollen, bitten wir bis zum 06.03.2023 zu übermitteln.

 

Wir würden uns freuen, Sie bei der Versammlung begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sascha Solbach

Beim gemütlichen Kaffee oder Glühwein mit Plätzchen; Wir laden Sie herzlich zu einer digitalen Weihnachtsfeier am Montag, den 12. Dezember um 18:30 Uhr ein.

Nach der Begrüßung von Anna Noddeland, Leiterin der IPZ-Geschäftsstelle, folgt einen informellen Input von Jochen Butt-Pośnik, Leiter der Kontaktstelle CERV Deutschland. Er berichtet über das neue Jahresprogramm des EU-Förderprogramms CERV und die Nutzungsmöglichkeiten für städtepartnerschaftliche Projekte. Passend zu Weihnachten bringt er einen Sack voller Informationen zu den Themen Bürgerbegegnungen, Netzwerke und Erfolgschancen.

Im Anschluss stellt Anna Noddeland Ideen und Vorschläge für die Europawochen 2023 vor, die als Aufhänger für die Europawahl 2024 genutzt werden können. Traditionell fördern viele Bundesländer Aktionen in dieser Zeit, auch hier gibt es Neuerungen für das Jahr 2023.

Danach findet ein allgemeiner Austausch statt.

Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Kontaktstelle CERV Deutschland auf Ihr Kommen und erbitten eine Anmeldung (Die Teilnehmerzahl ist begrenzt).

Anmeldungen bitte per E-Mail an info@ipz-europa.de, im Anschluss erhalten Sie die Zugangsdaten.

Liebe Mitglieder,

 

am 10. November um 18:00 Uhr laden wir zur digitalen Mitgliederversammlung ein. Wir bitten freundlichst um eine Anmeldung bis zum 3. November. Die Zugangsdaten werden im Anschluss per Mail versandt.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Einladung als PDF-Datei: EL Mitgliederversammlung, 10.11.2022

Bei der Sprechstunde Ende Oktober haben einige Mitglieder generell über die Situation in den Partnerschaften gesprochen und Fragen zur aktuellen Fördertöpfen gestellt. Insbesondere Akteure mit Partnern in Großbritannien fällt die Planung aufgrund von notwendigen Pässe und Visa nun schwer.

Sonst stellten die Teilnehmenden fest, dass es schwierig ist Teilnehmer*innen zu finden, die auch selbst mitorganisieren wollen. Die Überalterung in den Partnerschaften ist ja ein Problem seit vielen Jahren, diese Situation bleibt eine große Herausforderung.

Ein Mitglied berichtete vom erfolgreichen Integration einiger Kleinkindfamilien beim letzten Projekt im Sommer, was ein Gewinn für Gesamtprojekt gewesen ist. Wie ist dies gelungen? Ehemalige Teilnehmenden, die mittlerweile Familien gegründet haben, haben diese mitgenommen. So kann es gehen!

Haben Sie Themen für die nächste Sprechstunde? Wenn ja, melden Sie sich in der Geschäftsstelle und teilen Sie es uns mit.

Das IPZ verurteilt die Aggressionen von Russlands Präsident Putin gegenüber dem ukrainischen Staat und seiner Bevölkerung. Die russische Attacke ist auch ein Angriff auf Europas Frieden und Stabilität. Das verlangt nach einem gemeinsamen Handeln, um Sicherheit und Frieden wiederherzustellen. Unsere Gedanken sind bei unseren ukrainischen Freunden.
Seit Ende Februar steht die Welt vor den Trümmern jahrelanger Appeasement-Politik in der Thematik Russland und der Ukraine und einer völlig neuen geopolitischen Lage. Die Ukraine und ihr Volk wünscht sich eine demokratische Zukunft, die westlich orientiert sein soll. Dieser Wunsch will der russische Präsident Vladimir Putin mit seinem Angriffskrieg unterbinden und somit strebt er die Beseitigung der aktuellen prowestlichen Regierung an. Diese Eskalation der Situation ist für jede Demokratin und jeden Demokrat unerträglich!

47 deutsche Kommunen pflegen Freundschaften oder Städtepartnerschaften in der Ukraine, weitere 147 pflegen Beziehungen zu russischen Freunden (Quelle: Datenbank des RGRE, www.rgre.de). Demnach stellt sich für knapp 200 Kommunen aktuell die Frage, wie nun mit dem Krieg in der Ukraine umgegangen werden soll. Scheint die erste Lösung eine sofortige Kündigung der Städtepartnerschaften mit Russland die Richtige zu sein, zeigt eine genauere Analyse, dass es wesentlich komplexer ist. Wer würde denn mit dieser Kündigung tatsächlich bestraft? Die engagierten Russ*innen, die sich für eine Annäherung der Länder eingesetzt haben oder die russische Regierung, die aktuell ehe schon international isoliert ist? Das Gefühl irgendetwas machen zu müssen, ein schnelles Zeichen für den Frieden zu setzen ist stark, aber wie? Eine Patentlösung gibt es nicht, sicherlich müssen die jeweiligen lokalen und geschichtlichen Gegebenheiten analysiert werden. Sicher ist nur, dass der Krieg von Vladimir Putin gestoppt werden muss.