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Hürth. Im Namen des Vorsitzenden und des Vorstands freuen wir uns, die Sieger des Europapreises 2025 bekanntzugeben. Die diesjährige Ausschreibung hat eindrucksvolle Bewerbungen aus Kommunen und Institutionen hervorgebracht. Die Bewerbungen zeigten ein hohes Engagement für die Städtepartnerschaftsbewegung und den europäischen Integrationsprozess. Wie die Jury bestätigt, verdeutlichen diese Projekte erneut die Bedeutung internationaler Kooperationsprojekte von Kommunen, Schulen und Vereinen. Damit werden Menschen auf der lokalen Ebene für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Teilhabe und Vielfalt sensibilisiert – Themen, die in den aktuellen Herausforderungen unverzichtbar sind.

Seit 31 Jahren verleiht das IPZ den Europapreis an Kommunen, Partnerschaftskomitees und andere Akteure, die sich durch eine kontinuierliche Partnerschaftsarbeit oder durch besondere Projekte und innovative Ideen auszeichnet haben. In diesem Jahr gibt es neben einer Urkunde auch ein Preisgeld zu gewinnen. Der 1. Platz in der jeweiligen Kategorie ist mit 500 € dotiert. Ausgeschrieben waren die Kategorien „Bestes Städtepartnerschaftsprojekt“ und „Bestes Jugend-/Schulprojekt“. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung war die Durchführung eines internationalen Partnerschaftsprojekts mit Begegnungscharakter im Kalenderjahr 2024 oder 2025.

 

Die diesjährigen Sieger:

Bestes Städtepartnerschaftsprojekt: Stadt Bocholt mit dem Projekt „Erinnerung an 80 Jahre Frieden und Freiheit“ sowie „75 Jahre Europäische Union“

Die Europastadt Bocholt hat im Mai eine vielseitige Veranstaltungsreihe zu den Themen Solidarität und Frieden ausgerichtet. Delegationen aus Partnerstädten und Nachbarländern (Belgien, Großbritannien, Frankreich, Litauen, Ukraine, Niederlande) nahmen teil. Kernstück war die grenzüberschreitende Ausstellung „Freiheitsstrom“ im LernWerk Bocholt, mit Skulpturen deutsch-niederländischer Künstlertandems zu Frieden und Freiheit. Weitere Highlights: Festakt zum 80. Jahrestag des Kriegsendes, Europatag für Jugendliche und ein Benefizkonzert für die Ukraine unter dem Motto „80 Jahre Frieden und Freiheit“. Zudem diskutierten offizielle Delegationen Zukunftsperspektiven von Städtepartnerschaften, konkrete Ansätze für vertiefte Zusammenarbeit, neue Formate der Bürgerbeteiligung und nachhaltige Projekte zur Stärkung des europäischen Zusammengehörigkeitsgefühls.

 

Bestes Jugend-/Schulprojekt: Jugend Turnverein Hallstadt in Kooperation Landkreis Bamberg mit dem Projekt „Junges Europa- ein Mosaik aus Vielfalt und Perspektiven!“

Das Projekt förderte internationale Begegnungen und interkulturelles Lernen durch die aktive Einbindung von Jugendlichen aus Polen, Ungarn, Tschechien sowie Deutschland. Ziel war es, Akzeptanz und Toleranz für regionale Eigenheiten und Traditionen zu stärken und das kulturelle Erbe zu pflegen. Es ermöglichte den Austausch über soziale und kulturelle Hintergründe und fördert Integration und Respekt für unterschiedliche Lebensformen. Politische und gesellschaftliche Themen standen im Mittelpunkt, um ein universelles Verständnis von Gesellschaft zu erzeugen. Sprachbarrieren wurden durch interaktive Medien überwunden, und die Methode des Sports vermittelt Teamarbeit und Resilienz.

 

Der Vorsitzende Sascha Solbach und der Vorstand gratulieren den Siegerinnen und Siegern herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Ihr Engagement macht Europa lebendig, stärkt den europäischen Zusammenhalt und setzt wichtige Impulse für bürgernahe europäische Kooperationen. Die Jury konnte in diesen beiden Projekten einen hohen Grad der Wirksamkeit der Ergebnisse feststellen, sehr gute Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie eine Übertragbarkeit auf andere Kommunen. Auch in diesem Jahr überzeugten die Kandidatinnen und Kandidaten durch kreative Ideen, die innovative Einbindung von Städtepartnerschaftsthemen und eine klare Verankerung für die Völkerverständigung und den europäischen Integrationsprozess.

 

Wir danken allen teilnehmenden Städten, Kreisen und Organisationen für ihr Engagement und ihre Projekte. Wir hoffen, dass die Anerkennung weitere Impulse für den interkulturellen Austausch, der Städtepartnerschaftsbewegung, die Jugendbeteiligung und die europäische Zusammenarbeit bietet.

 

 

Seit 31 Jahren verleiht das IPZ den Europapreis an Kommunen, Partnerschaftskomitees und andere Akteure, die sich durch eine kontinuierliche Partnerschaftsarbeit oder durch besondere Projekte und innovative Ideen auszeichnet haben.

In diesem Jahr gibt es neben einer Urkunde auch ein Preisgeld zu gewinnen. Der 1. Platz in der jeweiligen Kategorie ist mit 500 € dotiert. Ausgeschrieben sind die Kategorien „Städtepartnerschaftsprojekt“ und „Jugend-/Schulprojekt“.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist neben der Mitgliedschaft im IPZ die Durchführung eines internationalen Partnerschaftsprojekts mit Begegnungscharakter im Kalenderjahr 2024 oder 2025.

Die Frist für das Einreichen der Bewerbung ist der 15. Oktober 2025. Anschließend bewertet der IPZ-Vorstand diese und verkündet beim diesjährigen Advents-Café die Sieger.

 

Bewerbungsverfahren

Bewerben können sich IPZ-Mitglieder mit Projekten aus den Jahren 2024 und 2025. Zugelassen sind auch Projekte von Schulen, Vereinen und Initiativen in den Mitgliedskommunen, wenn die Bewerbung über das Mitglied eingereicht wird.

Füllen Sie das beigefügte Bewerbungsformular aus und senden Sie es uns per E-Mail bis zum 15.10.2025 (17:00 Uhr) zu. Dem Bewerbungsbogen können bis zu 3 Anlagen (nur Fotos und Presseberichte) beifügt werden. Nur Bewerbungen mit dem vorgegebenen Bewerbungsformular werden akzeptiert.

 

Wichtiger Hinweis:

Die Bewerber stimmen der Veröffentlichung von Teilen der Bewerbung wie Fotos, Titel, Textabschnitte oder Presseberichte auf unseren öffentlichen Kanälen ausdrücklich zu (u.a. in unserem Newsletter IPZ aktuell, auf unserer Facebookseite und unsere IPZ-Website).

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und wünschen Ihnen viel Erfolg.

 

Download: Formular für die Einreichung des Projekts Europapreis_IPZ_Bewerbungsbogen (2025)