Aktuelles


Situation des Vereins - Umstrukturierung

Unter anderem aufgrund finanzieller Schwierigkeiten hat die Mitgliederversammlung am 7. September eine Umstrukturierung des Vereins und die Schließung der Geschäftsstelle beschlossen.

Bestehend bleibt ein Grundangebot für unsere Mitglieder (Newsletter, Beratung, Netzworking, evt. Antragsprüfung und thematische Veranstaltungen). Dies wurde als einzige legitime Möglichkeit gesehen, den Verein zu retten.

Aufgrund dieser Umstrukturierung hat die Geschäftsstelle geschlossen, für unsere Mitglieder bleiben wir mit Anna Noddeland als Ehrenamtliche Geschäftsführerin weiterhin über die E-Mail-Adresse erreichbar.


Mit neuem Vorstand in die Zukunft


Von links nach rechts: Vorsitzender Sascha Solbach (Stadt Bedburg), stellvertretende Vorsitzende Isabel Kurz (Stadt Wetzlar), Beisitzerinnen Ricarda Kerl (Landkreis Mainz-Bingen), Angelika Joormann-Luft (Stadt Bergkamen), Geschäftsführerin Anna Noddeland (Hürth), Beisitzer Friedrich Löhr (Stadt Kerpen), Wolfgang Kunert (Verschwisterungsverein Gedern-Polanów e.V.) und Beisitzerin Marijke Mulder (Köln)*.
Abwesend: Schatzmeister Josef Poqué (Stadt Herzogenrath)
* Die Geschäftsführerin sowie sämtliche Beisitzer und Beisitzerinnen sind bis auf Weiteres kooptiert.
(Foto: Dr. Christoph Müllerleile)


Fachtagung "Partnerschaften zwischen Tschechien und Deutschland - Gute Nachbarschaft in Europa" am Samstag, den 25. August 2018 in Wetzlar (Hessen)

im Auftrag der Stadt Wetzlar und in Kooperation mit dem Europe-Direct-Informationszentrum Gießen laden wir Sie zu einer Fachtagung Partnerschaften zwischen Tschechien und Deutschland – Gute Nachbarschaft in Europa“ am Samstag, den 25. August 2018 im Plenarsaal im Rathaus der Stadt Wetzlar (Ernst-Leitz-Straße 30) ein.

Die Tagung findet im Rahmen der diesjährigen Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft zwischen Wetzlar und Písek statt.

Ziel der Veranstaltung ist eine Bestandsaufnahme der politischen wie auch zivilgesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien. Ein weiteres Thema wird die Europawahl 2019 und die damit verbundenen Bürgerbeteiligungen und Herausforderungen sein. Zudem erfolgt eine Beleuchtung des Potentials, das in dem deutsch-tschechischen Tandem im europäischen Kontext steckt. Um den allgemeinen Erfahrungsaustausch anzuregen, werden Fachvorträge mit Diskussionsmöglichkeiten zur Praxis der Partnerschaftsarbeit verbunden.

Programm

  • Begrüßung und Einführung
    • Stadt Wetzlar
    • Stadt Písek
    • Christian Lemmer, Europe-Direct-Informationsionszentrum Gießen (im Regierungspräsidium Gießen)
    • Anna Noddeland, Institutsleiterin des IPZ e.V.
  • Europas Herausforderungen vor den Europawahlen im Frühjahr 2019. 
    • Andreas Christ, Geschäftsführer Europa-Punkt Bonn
  • Aktuelle Freundschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Tschechien.
    • Dr. Milan Čoupek, Gesandter-Botschaftsrat der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin
  • Diskussion
  • Pause / Mittagessen
  • Gesprächskreis: Deutsch - Tschechische Städtepartnerschaften heute– Wetzlar und Písek 10 Jahre nach der Unterzeichnung
    • Karlheinz Kräuter, Partnerschaftsdezernent der Stadt Wetzlar, Wolfram Dette, Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises und Dezernentfür Wirtschaftsförderung, Tourismus, Partnerschaften und europäische Beziehungen, und Edita Kučerová, Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Písek

  • Bürgerbeteiligung, Ideen und Chancen - Erfahrungsaustausch
  • Blick in die Zukunft - Ausblick

Die Zielgruppe unserer Tagung sind Kommunalbeauftragte und Akteure der Städte- und Schulpartnerschaften sowie interessierte Bürger. Die Tagung wird in deutscher und tschechischer Sprache durchgeführt und wir freuen uns über Teilnehmer aus dem In- und Ausland. 



Die Tagung findet mit finanzieller Unterstützung folgender Institutionen statt:

                                                           



Die Reihe "Zukunftsfähigkeit der Partnerschaftsarbeit" geht in die nächste Runde

Ein Zeichen für den Frieden setzen und das Engagement für die Völkerverständigung stärken – das waren jahrzehntelang die Ziele der Städtepartnerschaften. Probleme wie Populismus, Europamüdigkeit, Vorurteile und fehlende Unterstützer prägen derzeit verstärkt die Partnerschaften. Deshalb ist die Frage: Welchen Zweck erfüllen die Partnerschaften heute und wie soll dies in der Zukunft sein? Wie motivieren wir Menschen bei der Partnerschaftsbewegung mitzumachen? Welche Projekte sind in der globalisierten Welt zeitgemäß? Welche Erwartungen haben wir an unseren Partner und sie an uns?

 




Fotos von der Zukunftsfähigkeitstagung in Neuss (NRW) am 28. Februar 2018

Copyright: IPZ 2018





Fotos von Zukunftsfähigkeitstagung in Hofheim (HE) am 19. April 2018

Copyright: IPZ 2018


Wir wollen uns den Herausforderungen der Multiplikatoren in Vereinen und Kommunen widmen. Deshalb laden wir Sie zu den folgenden Tagungen "Zukunftsfähigkeit der Partnerschaftsarbeit" ein:

- 28. Juni 2018 in Backnang (BW)

und am

- 5. Juli 2018 in Fürstenfeldbruck (BY).


Die Einladungen finden Sie auf unsere Internetseite unter "Unsere Termine"



Erstes Seminar "Internationale Projekte mit Jugendlichen - Förderung" fand in Staufenberg statt


Foto: Anna Noddeland, IPZ

Pressebericht: Gießener Zeitung, 07.12.2017

Jugendbegegnungen erfolgreich finanzieren

Wie internationale Jugendprojekte erfolgreich über EU-Förderprogramme finanziert werden können und welche Angebote es rund um Europa in der Region gibt, haben Vertreter von Kommunen und Schulen bei einem Seminar in Staufenberg erfahren. Der Einladung des EU-Informationszentrums Gießen und des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) folgten rund 25 Teilnehmer aus acht verschiedenen Landkreisen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Gefeller stellte Christian Lemmer zunächst das EU-Informationszentrum Gießen vor: Das kurz »EDIC« genannte Bürgerinformationsbüro ist beim Regierungspräsidium am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen angesiedelt.

»Wir beantworten hier Fragen rund um die Europäische Union, vermitteln Ansprechpartner und stellen kostenfrei Informationsbroschüren und Unterrichtsmaterial zu diversen Themen und für unterschiedliche Altersgruppen zur Verfügung«, berichtete der EDIC-Leiter. Außerdem werden mehrmals im Jahr Fach- und Diskussionsveranstaltungen in ganz Mittelhessen organisiert und begleitet, wie er in seiner Präsentation zeigte.

Anna Noddeland und Marijke Mulder vom IPZ stiegen tief in die Fördermaterie ein. Bei der Suche nach potenziellen Förderern sollten mehrere Ebenen in den Blick genommen werden, neben der EU- auch die lokale, die Stiftungs-, die Landes- und die Bundesebene. Wichtig sei es hierbei, keine Doppelförderung herbeizuführen.

Wer Beratungsbedarf in Förderfragen hat, kann sich an das EU-Informationszentrum beim Regierungspräsidium Gießen (Telefon: 06 41/303-33 44; E-Mail: eu-infozentrum@rpgi.hessen.de) wenden.

Die Tagung fand in Kooperation mit dem EU-Informationszentrum Gießen statt




Frankreich und Deutschland nach den Wahlen - Nürnberg, 19.10.2017

       

Fotos: IPZ, 2017

Fesselnde Vorträge und abwechslungsreiche Diskussionen prägten die Tagung zu Deutschland und Frankreich nach den Wahlen in Nürnberg mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Wir danken der Stadt Nürnberg, Dr. Claus W. Schäfer und Pierre Robion für tolle Beiträge.

Was will Macron? Was braucht Frankreich? Was kann Deutschland bieten? Wie wird Merkel kontern? Einige Zukunftsvarianten und Hintergründe der deutsch-französischen Beziehungen wurden angerissen - sowohl im städtepartnerschaftlichen als auch im europäischen Kontext.