Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V.

Aktuelles


Hansestadt Rostock in Kooperation mit dem IPZ e.V.

                                                                         

            



Debatte über die Zukunft Europas

Europäische Städtepartnerschaftskonferenz mit einem besonderen

deutsch-polnischen Blickwinkel


In diesem Jahr feiert die älteste deutsch-polnische Städtepartnerschaft zwischen der Hansestadt Rostock und der polnischen Stadt Szczecin ihr 60. Jubiläum. Aus diesem Anlass wird vom 7. bis 9. August 2017 lädt die Hansestadt Rostock in Kooperation mit dem Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ e.V.) zu einer Europäischen Städtepartnerschaftskonferenz ein.

Ausdrücklich ansprechen möchten wir Vertreter der deutschen Kommunen, Vereine und Institutionen mit ihren polnischen Partnern, aber auch Wirtschaftsförderer; letztere besonders für die Wirtschaftsthemen am Montag, 7. August ab 14 Uhr und Dienstag, 8. August ab 12 Uhr.

Die Konferenz findet im Rathaus der Hansestadt Rostock statt. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Polnisch (mit Simultanübersetzung).

Der Konferenzbeitrag beträgt 100,00 € pro Person. Darin sind Konferenztechnik, Dolmetscher, Konferenzgetränke, alle Essen sowie zwei Abendempfänge enthalten.

Die Anreise- und Hotelkosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen. Für die Teilnehmer der Konferenz wurde ein Zimmerkontingent im Motel One (in der City), Schröderplatz 2, 18057 Rostock, Tel. 0381 6669190 geordert (Einzelzimmer 78,50, Doppelzimmer 103,- EUR pro Nacht inkl. Frühstück). Für eine verbindliche Buchung, bitten wir Sie, das Formular im Anhang auszufüllen und an rostock@motel-one.com, oder per Fax: 0381 66691910 zu schicken.

Das Kontingent ist begrenzt, deshalb empfehlen wir, Ihre Anmeldung und die Konferenzgebühren (s. Anlagen) baldmöglichst an die Hansestadt Rostock, Angelika.Scheffler@rostock.de zu richten. Die Anmeldefrist ist 30. Juni 2017.

Das Einladungsschreiben einschließlich vollständigem Programm der Konferenz finden Sie hier.


IPZ-Europapreis 2016 für das beste Schulprojekt

Am 5. Mai 2017 fand die Preisverleihung des IPZ-Europapreises 2016 für das beste Schulprojekt an das Gymnasium Hamm in Hamburg statt. IPZ-Vorsitzender Sascha Solbach zeichnete die Schule für Ihr Projekt "My future in Europa / Meine Zukunft in Europa" aus.
   

Das Projekt überzeugte die Jury durch die Thematisierung der Berufswahl mit Jugendlichen ab 15 Jahren. Die Aufzeichnung der vielfältigen Möglichkeiten der (Weiter-)Bildung, Qualifikation, Arbeit und des lebenslanges Lernens in Europa und somit die Verdeutlichung ihrer Chancen und Zukunftsperspektiven in Europa wurde als sehr positiv gewertet.
Das Projekt wurde in Kooperation mit Institutionen wie der Universität Hamburg, der Bosphorus-Universität in Istanbul, der Hochschule Portafuturo in Rom und dem St. Pauli Management in Hamburg durchgeführt. Geschätzt hat die Jury die nicht nur thematische, sondern auch praxisorientierte Auseinandersetzung mit  dem eigenen  Lebenslauf und der Vermittlung moderner Fähigkeiten, die vom Arbeitgeber erwünscht sind, wie z.B. Flexibilität und internationale Erfahrungen.

Die Projekthomepage finden Sie hier: http://erasmusplusmyfuture.eu/

Fotos: Gymnasium Hamm, Hamburg
 


Trauer um Hans-Dieter Endeward

 

Hans-Dieter Endeward

† 12.04.2017

Das Institut für europäische Partnerschaft und internationale Zusammenarbeit (IPZ) trauert um Hans-Dieter Endeward.

Hans-Dieter Endeward ist am 12. April 2017 mit 70 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Er war von 1994 bis 2014 Beisitzer im Vorstand des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ), von 2014 bis 2016 kooptiertes Vorstandsmitglied. Er hat das IPZ im Norden der Bundesrepublik vertreten und sich stets für Völkerverständigung und internationale Kontakte eingesetzt.

Hans-Dieter Endeward kam aus der Gemeinde Barsbüttel bei Hamburg und hat seit 1982 durch einen Verein zusammen mit der Gemeinde die Partnerschaftsarbeit mit den vier Partnergemeinden in Guipavas (Frankreich), Graal-Müritz (D), Keila (Estland) und Callington (Großbritannien). Acht Jahre hatte er den Vorsitz im Verein inne. Seine besondere Vorliebe galt seit seiner Arbeit als Jugendlicher in deutsch-französischen Ferienlagern Frankreich, daher kümmerte er sich speziell um die Kontakte dorthin.

Institutsleiterin Anna Noddeland würdigt den Verstorbenen als leidenschaftlichen Europäer und Frankreichfreund, der mit Enthusiasmus, Erfahrung und Ideen stets hilfsbereit und engagiert war.



Bericht: Die Entwicklung des politischen Islam

Im Rahmen ihres Praktikums beim IPZ hat Tamara Ögün einen Bericht über die Entwicklung des politischen Islam geschrieben.  Tamara Ögün studiert Islamwissenschaften an der Universität zu Köln und absolviert im Frühjahr 2017 beim IPZ ein Praktikum.

Den Bericht können Sie hier lesen.


 

© Stadt Aalen

Nur wenig Personal zur Pflege der Städtepartnerschaften

Fachtagung im Aalener Rathaus zu deutsch-französischen Partnerschaften behandelt auch Wahlen in Europa


Aalen sz. Für die Pflege der Städtepartnerschaften in Württemberg gibt es häufig nicht genügend Personal. Denn zuständige Mitarbeiter in den Kommunen haben dafür nur wenig Ressourcen, und in den Partnerschaftsvereinen und -kommitees fehlt es an Nachwuchs. Das war ein wichtiges Fazit, das die Anwesenden am Donnerstagnachmittag im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Aalen gezogen haben. Dort trafen sich 36 Vertreter von Kommunen und Vereinen aus der Region zur Fachtagung „Deutsch-Französische Partnerschaften im Wahljahr 2017“.

Die Stadt Aalen hatte zu dieser Tagung eingeladen, in Kooperation und unter Federführung des „Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V.“. Thema waren unter anderem auch die „Schicksalswahlen für Europa“, zu denen der Generalkonsul des Französischen Generalkonsulats in Stuttgart, Nicolas Eybalin, referierte und anschließend Fragen der Teilnehmer beantwortete.

„Austausche sind ein Selbstläufer“

„Man merkt, dass große Unsicherheit existiert, wie sie die Wahlen in Europa einordnen sollen“, lautete ein erstes Fazit von Anna Noddeland, Institutsleiterin des Veranstalters, die damit unter anderem den politischen Rechtsruck meinte. „Wir wollen hier besprechen, woher die neuerliche antieuropäische und antielitäre Haltung kommt.“

Schließlich stellten Sandra Bertele und Renate Hemlep vom Städtepartnerschaftsverein Aalen die Städtepartnerschaft zu Saint Lô vor. Nächstes Jahr feiert Aalen 40 Jahre Partnerschaft mit der französischen Stadt. Hemlep erinnerte an die ersten Annäherungen und die Vertragsschließung bei den Reichsstädter Tagen 1978 und erläuterte die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten der beiden Städte. Heute besuchen sich regelmäßig nicht nur die offiziellen Vertreter der Städte gegenseitig, sondern beispielsweise auch Schüler und Vereine, Musiker, Künstler, Kirchenvertreter und bestimmte Berufsgruppen wie etwa die Landwirte.

Schwierig sei es aber, junge Leute für eine Mitarbeit im Verein zu begeistern, gab Hemlep auf Nachfrage zu. Zwar seien die Treffen und Austausche ein Selbstläufer, doch der „Altersschnitt im Verein liegt eher im oberen Bereich“. Dieses Problem bestätigten zahlreiche Teilnehmer.

Anselm Grupp, Pressesprecher in Ellwangen, forderte deshalb neue Foren und Möglichkeiten, um die Jugendlichen zu erreichen. „Es gibt eine Tendenz, sich nicht mehr binden zu wollen“, bestätigte Noddeland. „Der Trend geht deshalb zur Projektarbeit statt einer Vereinszugehörigkeit, wo man sich binden muss.“ Sie riet außerdem zu einem Jugendkomitee oder einem extra Ansprechpartner für die Jugend in den Vereinen.


Pressebericht: Schwäbische Zeitung, 31.03.2017 (Jasmin Amend)


Den kompletten Bericht des IPZ zu der Tagung "Deutsch-Französische Partnerschaften im Wahljahr 2017" am 30. März 2017 im Rathaus der Stadt Aalen (BW) können Sie hier lesen.



IPZ-Europapreis an Bergkamen übergeben – Bürgerreise in die Türkei gut nachgefragt

10. März 2017

Für das Projekt „Europa / Bergkamen – Dekaden der Freundschaft“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen hat am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses das Vorstandsmitglied des Institutes für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) Josef Poqué den IPZ-Europapreis mit Urkunde an Bürgermeister Roland Schäfer übergeben.


IPZ-Vorstandsmitglied Josef Poqué (3. v. r.) überreicht den Europapreis an Bürgermeister Roland Schäfer.

Sicher kann Josef Poqué sein, dass Bergkamen bei der Pflege seiner Beziehungen zu den Partnerstädten nicht nachlassen wird. So gibt es trotz aller aktuellen Verwicklungen und Irritation auf oberster politischer Ebene bereits 30 Anmeldungen für die Bürgerreise zur türkischen Partnerstadt Silifke im Herbst. Freie Plätze gebe es aber auch noch, betonte am Donnerstag Bürgermeister Roland Schäfer. 

Josef Poqué hatte am Donnerstag nochmals die zahlreichen Aktivitäten zur Stärkung des Europa-Gedankens während des Jubiläumswochenendes gewürdigt. Ausdrücklich beglückwünschte er die Stadt für die hohe Förderung des Projekts durch die EU mit 14.500 Euro.


Quelle: Bergkamen Info-Blog,  http://bergkamen-infoblog.de/ipz-europapreis-an-bergkamen-uebergeben-buergerreise-in-die-tuerkei-gut-nachgefragt/


 

Tagung des IPZ im Viernheimer Rathaus: Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften XL

Bürgermeister Baaß betont Notwendigkeit des Engagements für Europa +++ Informationsseminar am heutigen Donnerstag im Ratssaal


Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften XL. So lautete das Thema des IPZ-Seminars am heutigen Donnerstag im Ratssaal. Eingeladen hierzu hatte das „Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ)“ zusammen mit dem kommunalen Freizeit- und SportBÜRO. Gekommen waren über 20 kompetente Vertreter aus Kommunalverwaltungen, Partnerschaftsvereinen und Schulen aus der gesamten Rhein-Neckar-Region, aber auch aus Königstein im Taunus, Biebesheim am Rhein, Büttelborn und Kirn.

Dabei ging es konkret um die Förderungen für internationale Begegnungen und Projekte für Kommunen, Vereine (Sport, Musik), Partnerschaftskomitees, Schulen und Jugendgruppen.

Seminarleiter Wolfgang Kunert erwies sich dabei erneut als überaus kompetenter Fachberater, Spezialist in allen Förderfragen, hilfsbereiter Ansprechpartner in Praxisfragen der internationalen Zusammenarbeit und Europaarbeit. Regelmäßig führt das IPZ Informationsseminare, Europaforen, Jugendwerkstätten, internationale Konferenzen und Arbeitstagungen durch.

Heute lag der Schwerpunkt auf den EU-Programmen „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und „ERASMUS+“. Detailinformationen hierzu sind für eine formell einwandfreie Zuschussbeantragung erfahrungsgemäß von großer Bedeutung. Das gilt sowohl für Städte, Vereine, Partnerschaftsvereine aber auch für Schulen. Neben dem EU-Programm ERASMUS+ wurden auch Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Stiftungsebene im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und Austausch aufgezeigt.

Bürgermeister Matthias Baaß betonte bei der Begrüßung der Seminarteilnehmer die Notwendigkeit, dass alle Akteure in Sachen Völkerverständigung und bürgerschaftlichem Engagement immer wieder eine Übersicht im Dschungel der Förderstellen (Stiftungen, Bundesinstitutionen und EU) verschafft, den Weg zu den Geldquellen und Zuschusstöpfen gezeigt bekommen. Baaß ermutigte dazu, Europa im Auge zu behalten – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen hierzulande, in Europa und außerhalb Europas – im Engagement für ein friedvolles Miteinander nicht zu erlahmen. Partnerschaftsarbeit sei Friedensarbeit. Als Vertreter der Stadtverwaltung Viernheim nahmen Stephan Schneider und Rudolf Haas an der Tagung teil.

02.02.2017 16:12 Kategorie: Berichte, Freizeit und Sport
Von: Presse- und Informationsstelle Viernheim


Gemeinsam in Partnerschaften an der Zukunft Europas festhalten

IPZ-Netzwerktreffen in Frankfurt am Main – Anschaulich praktizierten Schüleraustausch und Betriebspraktika dargestellt


Auch in diesem Jahr setzt das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) in Hürth seine bis dato erfolgreiche Reihe der Netzwerktreffen fort. Der Startschuss für 2017 fiel Mitte Januar in Frankfurt am Main. Insgesamt 36 Vertreterinnen und Vertreter von umliegenden Schulen jeglicher Form konnten IPZ-Geschäftsführerin Anna Noddeland und der freie IPZ-Mitarbeiter Wolfgang Kunert im Rathaus am Römer begrüßen.

                          

Schon in den ersten Ausführungen von Eduard Hechler, Referatsleiter „Internationale Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main“, war erkennbar, dass in dieser Metropole nicht nur der europäische und internationale Finanzmarkt angesiedelt ist. Hechlers Darstellungen gaben umfassende und interessante Einblicke in die Partnerschaftsarbeit der Stadt. Deutlich wurde dabei, dass in Frankfurt durch Partnerschaften an der Zukunft Europas festgehalten und gelebt wird – auch in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. Wobei der Referatsleiter nicht umhin kam darzustellen, dass es durchaus den einen oder anderen Stolperstein innerhalb der europäischen Partnerschaften der Stadt gibt. Anlass hierfür sei in den meisten Fällen die Politik sowohl innerhalb der Partnerstädte als auch in dem jeweiligen Land. Die Mainmetropole unterhält insgesamt 17 Partnerschaften. Davon sind acht Städte mit Birmingham (England), Budapest (Ungarn), Deul-La-Barre und Lyon (Frankreich), Eskişehir (Türkei), Mailand (Italien, Prag (Tschechische Republik) und Tel Aviv (Israel) im europäischen Raum zu finden. Neben zwei innerdeutschen Partnerschaften unterhält Frankfurt am Main auch noch partnerschaftliche Beziehungen zu Metropolen in China, USA, den Vereinigten Emiraten sowie in Japan.

Aufmerksame Zuhörer fand Hechler bei den Seminarteilnehmern, als er mit seinen Ausführungen zum Ausdruck brachte, dass gerade die Partnerschaften innerhalb des europäischen Raumes auch auf Schulebene reichlich interessante und lehreiche Gelegenheiten zum kulturellen oder gesellschaftlichen Austausch beinhalten. Die Stadt sei besonders in den aktuellen politischen Diskussionen innerhalb Europas bemüht, die bisherigen partnerschaftlichen Beziehungen nicht nur weiterhin zu pflegen, sondern auch zu intensivieren. Auch wenn dies aufgrund vielfältiger Probleme nicht immer ganz einfach sei, so der Referatsleiter. Städtepartnerschaften leben vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Austauschprogramme von Schulen und Vereinen auf Gegenseitigkeit werden deshalb von der Stadt Frankfurt am Main finanziell unterstützt.

Das Engagement der Rhein-Main-Metropole sei Beispiel gebend und dokumentiere auch den Hintergrund der Veranstaltung im Frankfurter Römer, so Anna Noddeland. Wachsende Europaskepsis und der erhöhte Bedarf an Europaprojekten in den Schulen beinhalten neue Herausforderungen auf allen Eben der Gesellschaft. Diesen stelle sich das IPZ zum Beispiel mit Veranstaltungen wie der im Frankfurter Rathaus oder auch in anderen Kommunen. Dabei machte Noddeland deutlich, dass interkulturelle Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt an Bedeutung gewinnen. Auch deshalb ist es wichtig Schulpartnerschaften mit in diese Entwicklung und Thematik einzubinden. So könne man Menschen in jungen Jahren Europa und seine Chancen näherbringen.

Ein Instrument dafür sei unter anderen das nationale „Excellence-Netzwerk“ von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-EC). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen, berichtet Dr. Ute Lembeck – Fachbereichsleiterin an der Frankfurter Gesamtschule Am Ried. Das Netzwerk mit derzeit 267 zertifizierten Schulen mit rund 289.500 Schülerinnen und Schülern sowie 22.700 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder.

MINT-EC stelle ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen zur Verfügung. Der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V. (abgekürzt MINT-EC) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin, führte Lembeck weiter aus und leitete damit zu Darstellung der Aktivitäten Frankfurter Schulen über. Das erste Beispiel war der Schüleraustausch, der 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 zu Betriebspraktiken nach Birmingham in England führte. Diese 20 Schüler werden zum Beispiel in Kindertagesstätten, in der Gastronomie oder auch im zoologischen Bereich eingesetzt. Man sei ebenso dabei, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. So sei die Schule am Ried dabei ein bilinguales EU-Seminar mit einer polnischen Schule aufzustellen. Schüleraustausche finden mit einer französischen Schule in Lyon/Givors statt und ab 2017 auch mit der Lehreinrichtung im italienischen Ort Liceo Nervi Ferrari. Außerhalb Europas pflegt die Schule noch Verbindungen mit Yokohama (Japan) und ganz neu mit Philadelphia (USA), hier findet einen Austausch in Verbindung mit einem Schulpraktikum statt.

In der sich anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass erfolgreiche Schulprojekte ein hohes Maß an Engagement der Betreuer bedeutet, die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Engagement der Betreuer bedeutet. Noddeland führte abschließend aus, dass es wichtig sei die Arbeit für eine Partnerschaft auf so viele Schultern wie möglich zu verteilen. Dabei sei es egal ob es sich um eine Partnerschaft von Schulen, Städten oder Gemeinden handelt.

Die Erasmus+ Moderatorin Chiara Longonie-Neff erläuterte das Erasmus+-Programm und Ihre Arbeit an der Franz-Böhm-Schule (Kaufmännische Berufsschule in Frankfurt am Main). Ihr Enthusiasmus für die Möglichkeiten im Rahmen von eTwinning wirkte ansteckend. Es handelt sich hierbei um eine Gemeinschaft für Schulen in Europa mit dem Ziel die Medien- und Fremdsprachenkompetenzen zu stärken. Es handelt sich bei der Plattform eTwinning um einen geschützten Raum und nur die daran beteiligten Personen entscheiden zusammen, was von dem jeweiligen Projekt veröffentlicht werden soll, so Longonie-Neff. Im aktuellen Projekt der Franz-Böhm-Schule sind 28 Lehrkräfte, 225 Schüler und 7 Besucher beteiligt. Gerade jetzt ist es wichtig sich zu engagieren. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuell diskutierten Themen wie Europaskepsis oder Brexit, so die Referentin.

Die Diskussion während der Veranstaltung beschäftigte sich mit Themen wie Ausgleichstunden, Ehrenamt, Sprachbarrieren, Förderung, kulturelle Unterschiede, Versicherungen und Kriterien für die Auswahl von Partnerländern. Lehrkräfte mit und ohne Erfahrung tauschten sich aus und nutzten das Netzwerktreffen, wie Anna Noddeland in ihrem Resümee am Ende festhielt.

Bericht: Wolfgang Kunert


IPZ-Europapreis 2016

Wir danken für die zahlreichen vielversprechenden Einsendungen für den Europapreis 2016. Es ist immer wieder schön, Ihr Engagement und Ihre Kreativität bei der Gestaltung Ihrer partnerschaftlichen Beziehungen zu sehen. Insgesamt haben uns in diesem Jahr 21 Bewerbungen erreicht. Wenn wir auch nicht alle Projekte prämieren können, möchten wir Ihnen doch zu Ihrer Partnerschaftsarbeit gratulieren und und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Fortsetzung des bisher Erreichten.

 

Den IPZ-Europapreis 2016 haben gewonnen:


Kategorie I: IPZ-Europapreis für das beste Partnerschaftsprojekt
Stadt Geesthacht: „Europa und Fremde“
                      
Kategorie II: IPZ-Europapreis für das beste Schulprojekt
Gymnasium Hamm (Hamburg): „My future in Europe / Meine Zukunft in Europa“                

Kategorie III: IPZ-Europapreis für das beste Europaprojekt
Stadt Bergkamen: „Europa / Bergkamen – Dekaden der Freundschaft“

 

 

Der Vorstand und die Geschäftsstelle des IPZ gratulieren allen Preisträgern!

Die Ausschreibung für den IPZ-Europapreis 2017 folgt vorraussichtlich im März 2017.



Die Netzwerktreffen für Schulen werden fortgesetzt

Die internationalen Schulpartnerschaften tragen einen wesentlichen Beitrag zur Völkerverständigung, dem Abbau von Vorurteilen und der Vorbereitung der jungen Generation auf eine globalisierte Gesellschaft bei.

 

Früher wie heute bildet das Engagement der einzelnen Schulen und Lehrkräfte einen wichtigen Rahmen für den Erfolg dieser Schulpartnerschaften. Das IPZ e.V. will in diesem Jahr mit Netzwerktreffen die Akteure zusammenbringen. Wir widmen uns an diesen Tagen der internationalen Arbeit der Schulen im Rahmen von Schulpartnerschaften und Europaprojekten sowie aktuellen Fragestellungen. Zudem wollen wir allen Schulen, Lehrkräften und sonstigen Akteuren eine Plattform bieten, ihre Netzwerke auszubauen.


Nach den erfolgreichen Terminen im Vorjahr finden nun weitere Termine statt am 13. Februar in Rendsburg (SH), am 16. Februar in Wolfsburg (NI), am 3. April in Bramsche (NI), am 21. Juni in Oberursel (HE) und am 5. Juli 2017 in Bocholt (NW).



Jetzt erschienen: Das Jahrbuch der Partnerschaften 2016

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass das IPZ-Jahrbuch der Partnerschaften 2016 pünktlich zu Weihnachten fertig erstellt wurde und rechtzeitig ausgeliefert werden kann.

Das Jahrbuch beinhaltet Beiträge von Kuratoriumsmitglieder und IPZ-Vertretern, Informationen über die IPZ-Preisträgerprojekte, die Aktion „Europäisch denken, handeln und regieren“ der Europäischen Bewegung sowie Beiträge und Projektvorstellungen von 41 Akteuren (Städten, Partnerschaftsvereinen, Schulen).

Im Bereich der Beispiele finden Sie eine Mischung aus Projekten, einschließlich EU-geförderten Projekten wie Bürgerbegegnungen, Netzwerken und Erasmus+-Projekte (Schulpartnerschaften und Schüler- bzw. Jugendbegegnungen).

Das Jahrbuch hat 158 A4-Seiten, gedruckt mit Klemmschiene und Titelkarton.

Ab dem 1.1.2017 ist der Preis 42,00 € (Ermäßigter Preis für IPZ-Mitglieder oder Institutionen, die sich mit Projektbeispielen beteiligt haben: 39,00 €). Alle Preise verstehen sich zzgl. einer Versandpauschale von 1,50 €. Das Bestellblatt und weitere Informationen finden Sie hier.
      

Presseerklärung des IPZ: 1,5 Mrd. für Interrail-Tickets? Besser die vorhandenen Strukturen der Städte- und Schulpartnerschaften stärken

Hürth (ipz). Der Beschluss des Europäischen Parlaments mit der Forderung, dass jeder 18-Jährige aus der EU ein kostenloses Interrail-Ticket bekommen soll, um ein europäisches Bewusstsein zu schaffen, stößt beim bundesweit agierenden Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) nicht nur auf Verständnis. In der EU existieren bereits gut funktionierende Programme, die Menschen aller Altersgruppen Aufenthalte im europäischen Ausland ermöglichen. Diese Programme werden jedoch  mit immer weniger Finanzmitteln ausgestattet. Anstatt wieder etwas Neues einzuführen, schlägt das IPZ vor, bereits bestehende Programme und Strukturen finanziell besser auszustatten.

Das IPZ plädiert für eine Stärkung des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger, und hier insbesondere den Aktionsbereich „Bürgerbegegnungen“. Dieses wird jährlich von vielen Kommunen und Partnerschaftsvereinen genutzt, um Europa vor Ort zu erleben. Bei der Zusammenkunft von verschwisterten und befreundeten Städten in Europa lernen unterschiedliche Bürgergruppen – darunter viele junge Menschen –sich kennen und sprechen gemeinsam über politische Themen, die die Menschen in Europa bewegen - wie der Brexit, die Zukunft der EU, die Flüchtlingskrise, Rechtspopulismus und Jugendarbeitslosigkeit. So entsteht ein europäisches Bewusstsein und gegenseitiges Verständnis!


Die bürokratischen Hürden verbunden mit diesem Programm sind jedoch hoch und die finanziellen Mittel, die zur Verfügung stehen, werden seit Jahren gedrosselt. Für den Zeitraum 2014-2020 stehen für das gesamte Programm „nur“ 186 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei werden jährlich ca. 5 Millionen Euro für die Durchführung von Bürgerbegegnungen eingesetzt. Die Gerüchteküche behauptet sogar, dass dieses verhältnismäßig kleine Programm ab 2021 komplett gestrichen werden könnte. Ein Unding, sagt Anna Noddeland, Institutsleiterin des IPZ, wenn man die aktuell destruktive Lage der EU und den hervorragenden Beitrag der Städte-, Schul- und Vereinspartnerschaften zu Freundschaften in Europa, dem europäischen Bewusstsein und der Aufklärung über den Bedarf des europäischen Integrationsprozesses betrachtet. Nicht nur, dass die Bundesregierung vor Jahren die finanzielle Unterstützung für Kommunalpartnerschaften gestrichen hat, nun könnte die EU folgen, die eindeutig als größter Profiteur von dem Engagement der Multiplikatoren hervorsticht.


Das IPZ schlägt vor, statt 1,5 Milliarden EURO in Zugtickets für 18-Jährige zu investieren, lieber nachhaltig den Kontakt mit Menschen (und nicht nur Orten) in Europa zu ermöglichen. Verstärkte Begegnungen und Projekte unter den Bürgerinnen und Bürgern führen zu freundschaftliche Beziehungen und mehr Verständnis für die Situation der anderen Europäer. Hierfür benötigen sie aber die Aufstockung der Finanzmittel im EU-Haushalt für die Bürgerbegegnungen und die Schüler- und Jugendbegegnungen im Rahmen vom Erasmus+, so Noddeland weiter. Denn die allgemeine schlechte Finanzlage der Kommunen führt dazu, dass bei den freiwilligen Leistungen gespart wird und darunter fallen häufig die internationalen Beziehungen der Kommunen. Somit reduzieren die Kommunen die Städtepartnerschaftsprojekte und unterstützen aktive Vereine nicht länger in ihrer Arbeit für die Völkerverständigung.

Institutsleiterin Anna Noddeland legt dazu im Namen des IPZ, einem Verein mit 529 Mitgliedern (Kommunen, Partnerschaftsvereine und Schulen) eine Reihe von Argumenten vor, weshalb das Geld besser in bestehende Programme aufgehoben wäre.

"Um Europa besser kennen zu lernen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, reicht es nicht aus, Europa mit dem Zug zu bereisen. Viel wichtiger ist das Zusammenkommen und der Austausch mit Menschen aus den verschiedenen Ländern“, erklärte Noddeland am 14. November bei einer Tagung des Instituts in Nassau an der Lahn (Rheinland-Pfalz). Die Bedeutung der Städtepartnerschaftsvereine, der Kommunen und Schulen für den europäischen Integrationsprozess ist immens, jedoch finden diese Bemühungen nicht den verdienten Rückhalt in Politik und Gesellschaft. Durch die jahrzehntelangen Beziehungen konnten Vorurteile und Probleme zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beseitigt werden. Dies ist jedoch ein andauernder Prozess, denn Frieden und Freundschaften sind nie final erreicht. Die Akteure müssen stets an ihren ausländischen Freundschaftsbeziehungen arbeiten, denn gerade die jüngsten Entwicklungen in Europa haben gezeigt, dass Erreichtes nicht als gegeben bewertet werden kann. Aktuelle Veränderungen in der Welt und Europa können jederzeit den Status quo in der Europäischen Union gefährden und die Kooperationen um Jahrzehnte zurückwerfen.

Um dies zu verhindern, setzt sich das IPZ seit drei Jahrzehnten für die Völkerverständigung und das Miteinander ein. Mit Aufklärung durch Informationsveranstaltungen für Jung und Alt, Unterstützung für die Multiplikatoren der Partnerschaftsarbeit auf kommunaler und bürgerschaftlicher Ebene sowie Beratungsangebote werden die Bemühungen der Akteure an der Basis in Europa unterstützt.

Die freundschaftlichen Beziehungen der Kommunen, Schulen und Vereine sind nicht gratis, durch ehrenamtliche Tätigkeiten werden die Kosten jedoch stets so gering wie möglich gehalten. Viele überzeugte Europäerinnen und Europäer in den Institutionen leisten Woche für Woche zahlreiche Stunden, um das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger in Europa bei Begegnungen und Projekten zu ermöglichen. Davon profitiert die EU und dies sollte auch mit mehr finanzieller Unterstützung belohnt werden.

Hintergrund: Die EU-Abgeordneten debattieren seit dem 4.10.2016 über den Vorschlag, jungen Europäern zum 18. Geburtstag ein Gratis-Interrail-Ticket zu schenken, um Europa besser kennenzulernen.  


Ehemaliger IPZ-Vorsitzender Dr. Christoph Müllerleile mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Das IPZ gratuliert Dr. Christoph Müllerleile, Vorsitzender des Instituts (2010-2016), zu seiner Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am 11. Oktober 2016 im Rathaus seiner Heimatstadt Oberursel. Bereits bei seiner Verabschiedung im Juni 2016 haben wir die hohe Bedeutung seines Engagements für das Institut und unsere damit verbundene Dankbarkeit ausgesprochen. 

Wir freuen uns mit Dr. Christoph Müllerleile und seiner Familie über diese Auszeichnung.


 


Netzwerktreffen für Kommunen

"Europas Vorteile sichtbar machen - Ideen und Chancen für Städtepartnerschaften"

Nach den ersten Netzwerktreffen im Frühjahr und im Sommer zum Thema "Partnerschaftsarbeit in Krisenzeiten", setzen wir nun unsere Reihe fort mit dem neuen Thema, denn der Schock sitzt tief, nur wenige hatten es erwartet: Die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens haben für den Brexit und gegen eine weitere Beteiligung ihres Landes am europäischen Integrationsprozess gestimmt. Diese Entscheidung stellt die Europäische Union auf die Probe. Spätestens jetzt müssen wir uns Gedanken über die mögliche Zusammenarbeit in der Zukunft machen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten, um Europa bürgernäher zu gestalten.

Vielleicht ist dies eine Chance, gute partnerschaftliche Beziehungen zu reaktivieren? Können die Partnerschaften nun wieder auf eine Hochphase hoffen? Das große Interesse der breiten Öffentlichkeit für Europa, die EU und die internationale Zusammenarbeit bietet auf jeden Fall eine Chance, die genutzt werden sollte. Die Ereignisse bieten eine Gelegenheit, um über die Vorteile einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union zu sprechen.

 

Im Netzwerktreffen des IPZ widmen wir uns der aktuellen Situation und den Herausforderungen für alle international und partnerschaftlich aktiven Multiplikatoren in Vereinen und Kommunen. Die Programme sind unter Termine veröffentlicht, alternativ können Sie gerne die Einladung in der Geschäftsstelle anfragen oder sich für die Einladungsliste registrieren.




Neugestaltete Förderseminare

Das IPZ e.V. hat aufgrund der veränderten Situation in der Förderlandschaft die Förderseminaren neu konzeptioniert. Ab März 2016 heißen diese Zuschussseminare bzw. "Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften" und sie finden mit einem größeren Anteil an Erfahrungsaustausch und Schilderung von unterschiedlichen Förderstellen und einem geringeren Anteil an EU-Förderhinweisen statt.

Sollten Sie eine detaillierte Darstellung mit Formulierungshinweisen etc. der Antragsverfahren im Rahmen von den EU-Förderprogrammen "Europa für Bürgerinnen und Bürger" und "Jugend in Aktion" im Rahmen von Erasmus+ wünschen, dann verweisen wir auf die Schulungen "EU-Förderung für Kommunen und Vereine".
 



Europakandidaten an der Basis fest verwurzelt

Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) hat im Vorfeld der Europawahl unter Kandidaten von in Deutschland zur Europawahl zugelassenen Parteien eine Umfrage durchgeführt. Ziel war es, von Bewerberinnen und Bewerbern um einen Sitz im Europäischen Parlament zu erfahren, welchen Stellenwert sie der europäischen Basisarbeit einräumen und wie sie selbst sich in die partnerschaftliche Arbeit von Kommunen, Partnerschaftsvereinen oder Schulen einbringen.

Angeschrieben wurden 191 Kandidatinnen und Kandidaten, wegen der Fülle der sich bewerbenden Listen nur solche von den im Bundestag und den Landtagen vertretenen Parteien. Insgesamt haben 40* und damit rund ein Fünftel der angeschriebenen Kandidaten unseren Fragebogen mit den sieben Fragen ausgefüllt zurückgesandt.


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CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Kippels beim IPZ

Der im September 2013 in den Bundestag gewählte Direktkandidat für den Rhein-Erft-Kreis, Dr. Georg Kippels (CDU) aus Bedburg, stattete der IPZ-Geschäftsstelle am 10. Dezember 2013 einen Besuch ab. Institutsleiterin Anna Noddeland informierte ihn eingehend über Struktur und Aufgaben des Instituts.

Neue Wege in der Partnerschaftsarbeit diskutiert

Mit der Mahnung, dass kommunale Partnerschaften kein Selbstzweck sein dürften, eröffnete der Vorsitzende des IPZ, Dr. Christoph Müllerleile, die diesjährige IPZ-Jahreskonferenz am 22. und 23. November im historischen Kieler Rathaus. Rund 50 Vertreter von Kommunen und Vereinen, die europäische Partnerschaften pflegen, waren zu der Konferenz in den Norden gereist. Im Vordergrund standen neue Wege und Ideen kommunaler Partnerschaften.

Wenn eine Beziehung sich über Jahre nicht mit Inhalt anreichern lasse, so meinte Dr. Müllerleile in seiner Begrüßungsansprache, sei sie beendet. Dann solle man das auch im gegenseitigen Einvernehmen feststellen dürfen. Umgekehrt müsse nicht jede freundschaftliche Kontaktaufnahme mit einem feierlichen Gelöbnis ewiger Partnerschaft enden. Es gebe viele Möglichkeiten, verbindlich miteinander in Kontakt zu bleiben. 

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IPZ-Europapreise nach Brühl, Erlangen und Marl

Seit 20 Jahren verleiht das IPZ den Europapreis an Kommunen und Partnerschaftskomitees, die, nach Meinung einer Jury von Praktikern der Partnerschaftsarbeit, durch eine kontinuierliche Partnerschaftsarbeit und durch besondere Projekte und innovative Ideen auf sich aufmerksam gemacht haben. Bei der IPZ-Jahrestagung am 23. November 2013 im Kieler Rathaus wurden solche Projekte der Partnerschaftsarbeit in Brühl, Erlangen und Marl ausgezeichnet.

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"In kleinen Kommunen ist das Herz für Polen größer"

Dass aus "anfänglicher Verliebtheit" nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Laufe der Jahre "innige Freundschaften" zwischen den Menschen in Deutschland und Polen entstanden sind, unterstrich der Vizekonsul des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln, Jakub Wawrzyniak, während einer Deutsch-Polnischen Fachtagung am 28. November 2013 im Wappensaal des Gederner Schlosses.
Bürgermeister Klaus Bechtold und der Vorsitzende des Verschwisterungsvereins Gedern-Polanów und Vorstandsmitglied des IPZ, Wolfgang Kunert, hießen mehr als dreißig Teilnehmer willkommen. 

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Deutsch-polnische Partnerschaften ausbaufähig

Vertreter der Verschwisterungsvereine aus Gedern und Schotten und Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold nahmen am 25. und 26. Oktober 2013 im polnischen Polanów an einer deutsch-polnischen Multiplikatoren-Konferenz des IPZ teil. Im Mittelpunkt stand die Zukunft europäischer Beziehungen.

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Ausstellung über Städtepartnerschaften zu verleihen

Als Bestandteil des EU-Projekts 2013 hat das IPZ eine Wanderausstellung erstellt, die die modernen Kommunalpartnerschaften darstellt. In dieser Ausstellung finden Sie 23 Tafeln mit Informationen und Denkanstöße für Ihre Partnerschaftsarbeit in englischer oder deutscher Sprache.
Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.

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